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William
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Anzahl der Beiträge : 144
Alter : das weiß keiner so genau
Aufgabe : arbeitet in Ilvermorny

BeitragThema: Storyline   Di Nov 08, 2016 11:01 am


Wir schreiben das Jahr 1981. Unsere Geschichte beginnt mit einer Nachricht aus den entfernten Britannien. Lord Voldemort ist gefallen! Das bewirkt allgemeine Erleichterung, auch unter dem amerikanischen Hexen und Zauberern. Doch macht das auch Nordamerika zu einem sichereren Ort? Oder werden dies andere dunkle Zauberer als ihre Chance für das Rampenlicht sehen?


August 1982
Bis her ist es in Amerika recht ruhig gewesen. Einzelne merkwürdige Todessfälle, aber nichts Auffälliges. Doch die Auroren fürchten mehr und mehr, dass dies nur die Ruhe vor dem Sturm sei. Dunkle Zeiten sind im Anmarsch und im Verborgenen werden Pläne geschmiedet!
In Ilvermorny beginnt bald ein neues Schuljahr, doch wird es so ruhig wie das letzte oder werden die Auroren Recht behalten?


-> Infos zu den 80ern


Eine Nachricht aus dem entfernten England


Der Wind blies kühl bei dem kleinen Fenster hinein, welches Andrew Howard offengelassen hatte. Manch einer könnte behaupten Andrew sei einfach nur zu faul das Fenster zu schließen. Doch der junge Reporter verfolgte damit eine Strategie, die er jedes Mal einsetze, wenn er etwas besonders Langweiliges schreiben musste. Er war immerhin nicht in die Zeitungsbranche gekommen um über die neuen Wahlen im Kongress zu schreiben. Und es war nicht die Präsidentenwahlen über die er berichten musste - das wäre wieder interessant gewesen - nein, es waren die Wahlen der Vertreter der Abteilungsleiter. Er wusste nicht einmal ob das überhaupt jemand lesen würde. Vermutlich nicht.
Und um diese Arbeit zu beschleunigen hatte Andrew sich eben diesen Trick angewöhnt. Wenn es im Zimmer kalt war, arbeite er schneller um wieder ins Warme zu kommen. Eigentlich ganz schlau, oder?
Doch heute half auch das nichts. Verzweifelt starrte er auf das leere Papier in seiner Schreibmaschine. In seiner Hand hielt er seine Notizen, die mittlerweile schon mehrere Falten hatten.
"Howard, Mr. Adams würde dich gerne Sprechen", sagte eine Stimme von hinten. Andrew drehte sich um und sah gerade noch den braunen Haarschopf seines Kollegen in der Tür, ehe dieser wieder verschwunden war. Er legte den Zettel in seiner Hand auf den alten Holztisch und stand langsam auf.
Als er beim Büro seines Chefs angekommen war klopfte er an die Tür. Doch anstatt des erwarteten Klopfgeräusches vernahm er nur das Quietschen der aufgehenden Tür. "Oh Howard. Da sind Sie endlich", sagte Mr. Adams. Er warf erfreut die Hände in die Höhe und aus seinem Mund rauchte Zigarrenrauch. "Setzten Sie sich", wies der Mann ihn an und nahm einen heftigen Zug seiner Zigarre, den er wieder hinaus hustete. Andrew erinnere er dabei an einen erkälteten Drachen. Nicht, dass er schon mal einen Drachen gesehen hatte, geschweige denn einen erkälteten. Das war etwas was er unbedingt noch machen wollte – einen Drachen sehen. Aber so ungefähr stellte er sich das vor.
"Was brauchen sie Sir?", fragte Andrew. Adams lehnte sich nach vorne und sah dem jungen Mann in die Augen. Adams Augen waren dunkel – beinahe schwarz – und trotzdem wirkten sie so durchdringend, als wären sie hellblau. "Howard. Ich habe eine Story für sie." Selbstzufrieden lehnte er sich zurück und nahm einen weiteren Zug seiner Zigarre. Erneut musste er husten. "Aber ich arbeite bereits an einen Artikel", Andrew hätte sich für diese Worte am liebsten gelanglockt. "Ach papperlapapp. Das liest doch sowieso keiner. Aber das was ich habe –" Er lehnte sich nach vorne und tippte mit seinen dicken Wurstfingern auf den Bericht vor ihm. "das ist eine Story die man lesen will. Und ich will, dass sie sie schreiben." Er schenkte Andrew ein breites Lächeln, gefolgt von einem weiteren Zug seiner Zigarre. 
Andrew war überwältigt. Er hätte nicht gedacht, das Adams ihm mit sowas traute. "Ich fühle geehrt Sir", sagte er ehrlich. "Papperlapapp, wir wissen beide, dass Sie den Bericht verdienen", sagte der Mann abwinkend und schon Andrew den Bericht zu. "Ich zähle auf Sie. Und jetzt an die Arbeit mit Ihnen."
Andrew hob den Zettel auf und ging zurück in sein Büro. Erst dort las er die Notizen. Lord Voldemort war gefallen. Getötet von einem kleinen Jungen. Dem Jungen der Lebte.
Noch nie in seinem Leben hatte es ihm so viel Freude gemacht einen Artikel zu schreiben. Als er endlich fertig war, war es nicht nur bereits dunkel geworden. Nein, es begann sogar schon wieder hell zu werden.
Er lehnte sich zufrieden zurück und leerte sein Glass Scotch. Dann lies er den Artikel erneut. Sein bestes Werk bis jetzt, stellte er fest und nahm das Blatt aus der Schreibmaschine. Endlich hatte er es geschafft. Er hatte geschafft einen Artikel zu schreiben, der Menschen bewegte und in Staunen versetzten würde.
Andrew stand mit einem großen Lächeln auf und plötzlich überfiel in eine ungeheure Müdigkeit. Kein Wunder. Immerhin war es schon vier Uhr morgens. Katie war bestimmt schon sauer, dass er sich nicht gemeldet hatte und bescheid gegeben hatte, dass er später nach Hause kam. Jedoch war Katie im Moment sowieso wegen allem was er tat sauer.
Als er sie vor drei Monaten gefragt hatte, ob sie bei ihm einziehen wollte waren sie noch glücklich. Sie verbrachten jede freie Minute zusammen. Für ihn war sie die klügste, schönste und lebendigste Frau der Welt. Aber seit sie bei ihm wohnte war alles Anderes. Sie bekamen sie permanent in die Haare. Meist war es wegen irgendetwas unwichtigen.
Er legte den Artikel auf Adams Schreibtisch und machte sich auf den Weg nach Hause. Draußen wütete die kalte Oktoberluft. Andrew zog die Schultern hoch, um seine Ohre zu schützen. Vergeblich. Der Wind blies erbarmungslos und ließ Andrew frieren. Er erinnerte sich noch gut an die Zeit, als Katie seinen Geschichten liebte. Sie war begeistert von jedem Wort, dass er schrieb. Ob ihr dieser Artikel wohl auch gefallen würde?, dachte Andrew.
Seine Gedanken wurden von einem merkwürdigen Gefühl unterbrochen. Etwas oder jemand war hinter ihm. Dem war er sich sicher. Er griff in die Jackentasche in der Erwartung er würde gleich das Holz seines Zauberstabes fühlen und das beruhigende Gefühl spüren bewaffnet zu sein. Doch nichts. Seine Tasche war leer. Anscheinend hatte er seinen Stab liegen lassen. Wie konnte ihm das nur passieren?
Er blieb stehen. Vermutlich war es für sein müdes Gehirn zu anstrengend zu gehen und gleichzeitig zu denken. Er drehte sich langsam um, als er ein knacken hörte. Er erstarrte. Eine dunkle Gestallt stand vor ihm. Ein Mann mit einem schwarzen Umhang. Er spürte ihn fies lächeln. Das war das letzte was Andrew Howard spürte bevor ihn ein grüner Strahl traf.
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